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BORG Geburtstag

Heute, am 13. Oktober 2026, jährt sich zum 150. Mal die Eröffnung unseres Hauses und damit der offizielle Beginn der Lehrtätigkeit in diesem Gebäude. Allein schon seit der Umwandlung der damaligen Lehrerbildungsanstalt in ein Oberstufenrealgymnasium im Jahr 1967 wurde eine im Laufe der Jahrzehnte immer umfangreicher werdende Anzahl von Schülerinnen und Schülern von einer Vielzahl von Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet und betreut. Dir. HR Mag. Hans Angerer, als ehemaliger Schüler, Seminarist, Erzieher, Lehrer, Administrator und schließlich Direktor unserem Haus verbunden wie kaum ein anderer, hat die Namen aller Personen zusammengetragen, die hier als Lehrkräfte gewirkt haben: Lehrkräfte »

Bolivien am BORG

In den Genuss eines nicht alltäglichen Workshops mit Gästen aus Bolivien, vermittelt von „Welthaus St. Pölten“, kamen die SchülerInnen der 6. Klassen am 8. Mai: Gemeinsam wurde über globale Zusammenhänge, Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben im Einklang mit Menschen und Natur diskutiert. Die beiden indigenen Referentinnen Águeda Colque und Lenny Espinoza vertreten Organisationen, die durch Spenden an die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar unterstützt werden. Diese fördern lokale Entwicklungsprozesse von indigenen Gemeinschaften mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungssicherheit. Sie stärken insbesondere Frauen und Jugendliche in Fragen von Menschenrechten, Klimawandel und Sicherung ihrer Lebensgrundlagen.

Im Mittelpunkt stand das Konzept des „Buen Vivir“ – des „guten Lebens“. Dieses Verständnis stammt aus den indigenen Kulturen Südamerikas und beschreibt ein Leben in Fülle, im Gleichgewicht und im respektvollen Umgang mit der Natur. Dabei wurde deutlich: Buen Vivir bedeutet nicht materiellen Überfluss, sondern ein erfülltes Leben mit allem, was Menschen wirklich brauchen – ohne anderen oder der Umwelt zu schaden.

Besonders bewegend war ein Satz, der viele Zuhörer:innen nachhaltig beeindruckte:
„Que seamos protagonistas del cambio y no cómplices de la destrucción.“ -
„Lasst uns ProtagonistInnen des Wandels sein und nicht KomplizInnen der Zerstörung.“

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