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Theater der Jugend

tdj
 

Programm im Schuljahr 2025/26:

 
Scala-Theater zum Fürchten

Di, 7. Oktober 2025,
Beginn 19.45
Dauer 1 Stunde 40 Minuten

„Leonce und Lena“ von Georg Büchner

Georg Büchners schrieb eine melancholische Märchenkomödie über Leonce, den ebenso rebellischen wie lebensmüden jungen Thronfolger des Zwergkönigreichs Popo, der als Totalverweigerer aus seinem goldenen Käfig ausbrechen will und dabei zufällig auf sein weibliches Gegenstück, die ebenfalls ausgerissene Prinzessin Lena von Pipi trifft. Was als Aussteigerromanze beginnt, endet da, wo niemand hinwollte: im staatstragenden Happy End, an dem Valerio, der gerissene Weggefährte des Prinzen, keinen unwesentlichen Anteil hat.

Leonce & Lena – Theater Scala – Ein Theater der TZF-Theaterbetriebe

LeonceLena 


Volkstheater
Do, 13. November 2025
Beginn: 19.30 Uhr
 

„Komödie mit Banküberfall“

Österreichische Erstaufführung

von Jonathan Sayer, Henry Lewis & Henry Shields

„Mission impossible?“ Durch einen so tollkühnen wie tollpatschigen Coup steht eine Provinzbank im Wortsinne kopf. Ein Kleinkrimineller ist spektakulär aus dem – offenbar unzureichend gesicherten – Hochsicherheitstrakt aus- und noch spektakulärer in die – ebenso unzureichend gesicherte – Bank eingebrochen. Dort lagert ein Diamant von unschätzbarem Wert. Der Panzerknacker hat seine Rechnung allerdings ohne die Belegschaft gemacht: Vom ewigen Praktikanten bis zum Hausmeister, von der Kassiererin bis zur Tochter des Filialleiters geraten ihm alle in die Quere und sein Raubzug außer Kontrolle. Zwischen Taschendieben, Trickbetrügerinnen und Wirtschaftskriminellen ist irgendwann nicht einmal mehr klar, wer hier der Verbrecher ist – und in wessen Tasche das Juwel am Ende landet, erst recht nicht!

bankueberfall


Theater in der Josefstadt

Di, 16. Dezember 2025
19.30 - 21.55 Uhr

„Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard

Inszenierung Matthias Hartmann

Der Schauspieler Bruscon tourt mit seiner Universalkomödie Das Rad der Geschichte durch die österreichische Provinz. Vor dem Gastspiel im „Schwarzen Hirschen“ in der Kleingemeinde Utzbach inspiziert er den Saal, in dem die Aufführung stattfinden soll. Trotz der widrigen Umstände – einer heruntergekommenen Bühne, einer möglicherweise aus brandschutztechnischen Gründen nicht löschbaren Notbeleuchtung und seiner Familie als talentfreiem Ensemble – bleibt Bruscon von der eigenen Genialität überzeugt. In seiner Besessenheit von der perfekten Aufführung wird er jedoch bald von der Realität eingeholt.

theatermacher


Kammerspiele

Mi, 21. Jänner 2026
19.30 - 21.30 Uhr

Miss Scrooge – Ein Weihnachtsmärchen

Werner Sobotka und Niklas Doddo nach Charles Dickens

Weihnachten in den Sixties: Andy Williams, Glitzer überall – ein Fest der Sinne! Aber nicht für alle. Die erfolgreiche Miss Scrooge bevorzugt auch an Heiligabend zu arbeiten, und so sind ihre Angestellten mitgefangen. Erst spät am Abend sitzt sie alleine in ihrem Büro, ärgert sich über das Geschrei der Weihnachtslieder aus den Radios, über die aufdringliche Freude ihrer Verwandten, über die allgemeine Geldverschwendung für einen einzigen Tag – der doch wie jeder andere ist. Aber ist er das wirklich? Die Weihnachtsgeister, die Miss Scrooge nachts heimsuchen werden, sind anderer Meinung!

Charles Dickens’ im Dezember 1843 erschienene Erzählung A Christmas Carol ist eine der bekanntesten Weihnachtsgeschichten überhaupt. Regisseur Werner Sobotka versetzt die Handlung schwungvoll in die 1960er-Jahre und macht Maria Köstlinger zu seiner Miss Scrooge.

miss scrooge


Theater im Zentrum

Mo, 9. Februar 2026
Beginn 19.30 Uhr

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

nach Robert Musil von Thomas Birkmeir

Im strengen Eliteinternat wird der junge Törleß Zeuge und Mittäter, als seine Klassenkameraden Basini nach einem Diebstahl nicht etwa anzeigen, sondern ihn zum Spielball ihrer grausamsten Machtfantasien machen. Törleß ist von diesem Verhalten gleichermaßen abgestoßen wie fasziniert: Die Demütigung Basinis übt auf ihn einen seltsamen, bisher unbekannten Reiz aus. Doch er ist (noch) nicht in der Lage, diese Faszination als das zu erkennen, was sie ist – ein Sog der Macht.
Statt aktiv einzugreifen, bleibt Törleß Beobachter, fast gleichgültig gegenüber dem, was geschieht und spiegelt so die innere Zerrissenheit zwischen Rationalität und Emotionalität, zwischen Intellekt und mystischer Welterfahrung.
Immer wieder sucht er das Gespräch mit Basini, will wissen, wie dieser sich fühlt, während er die Dinge mit sich geschehen lässt – was Basinis Verzweiflung nur noch verstärkt. Allmählich wird deutlich, dass Törleß weniger die anderen beobachtet als vielmehr sich selbst: Er ringt darum zu begreifen, was in ihm vorgeht, während er Zeuge der Qualen eines anderen wird. Gefangen zwischen Faszination und Abscheu, gerät Törleß immer tiefer in ein Netz aus Demütigung, Gewalt und psychologischen Abgründen – und beginnt, an den Grenzen von Moral, Identität und Macht zu zweifeln.

toerless

Ronacher

Fr, 6. März 2026
19.30 - 22.25 Uhr

Maria Theresia - Das Musical

von Thomas Kahry, Dieter und Paul Falk und Jonathan Zeller

MUSICAL im Ronacher. Dieses epische Werk erzählt die faszinierende Geschichte und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts – ein lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.

Epische Dramatik: kraftvolle Musik und spannende Story

Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics. Zeitlose Geschichte trifft auf zeitgemäße Inszenierung und schafft ein mitreißendes Bühnenerlebnis voller Energie und Überraschungen. Mit dieser spektakulären Produktion setzen wir ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal – jung, dynamisch und absolut unverwechselbar.
mariatheresia


Volksoper

Mi, 20. Mai 2026,
19.00 - 21.30 Uhr

West Side Story

Von Leonard Bernstein

Es ist eines der berühmtesten Musiktheaterwerke aller Zeiten, erzählt es doch eine Geschichte, die seit Shakespeares Romeo und Julia berührt: Zwei Menschen lieben sich, dürfen jedoch nicht miteinander glücklich werden.

Tony ist ein Jet, Mitglied einer Bande weißer amerikanischer Jugendlicher, die von seinem besten Freund Riff angeführt wird. Marias Bruder Bernardo ist Anführer der Sharks, einer Bande puerto-ricanischer Einwander*innen. Die Jets fordern die Sharks zu einem „Rumble“ – einem Kampf – heraus, um einen Gebietsstreit ein für alle Mal beizulegen. Maria und Tony lernen einander kennen und verlieben sich auf Anhieb. Tony versucht, den Kampf zu beenden, aber Bernardo sticht auf Riff ein. Tony rächt den Tod seines besten Freundes, indem er Bernardo, den Bruder seiner Geliebten, tötet. Maria, die Tony trotzdem noch liebt, willigt ein, mit ihm durchzubrennen. Doch Tony erhält eine gefälschte Nachricht, die besagt, dass Maria tot sei …

west side story